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Anpassung an das Motorsteuergerät

Verschiedene Namtior-Bauteile müssen „angelernt“ werden

Moderne Fahrzeuge sind teilweise mit hochkomplexen elektronischen Bauteilen ausgestattet, für die im Motorsteuergerät ganz individuelle Kennfelddaten gespeichert werden. Wird ein solches Bauteil gegen ein neues ausgewechselt, muss das Motorsteuergerät erst wieder die entsprechenden Kennwerte „erlernen“. Geschieht dies nicht, kann es zu typischen Kundenbeanstandungen, wie z.B. „neues Bauteil ohne Funktion“ oder „hoher Leerlauf nach dem

Einbau“ kommen. Betroffen hiervon sind unter anderem:

• Luftmassensensoren,

• Leerlauffüllungsregler und

• elektrische AGR-Ventile.

Bitte beachten Sie grundsätzlich beim Einbau eines neuen Bauteils folgendes:

• Ist laut den Unterlagen des Fahrzeugherstellers eine Anpassung erforderlich?

• Gibt es im Motortester einen speziellen Programmpunkt für dieses Bauteil (z.B. „Grundeinstellung“ oder „Anpassung“)?

Einige Steuergeräte führen eine Selbstanpassung der Gemischbildung bei defekten LMM durch, diese Selbstanpassung dient dazu,

etwaige leichte Unregelmäßigkeiten auszugleichen, dies kann aber nicht unbegrenzt erfolgen.

Wenn die Toleranz der Selbstanpassung ausgeschöpft ist, erfolgt somit ein Eintrag im Fehlerspeicher!

Bei Fahrzeugen mit OBD leuchtet dann zusätzlich die Motorstörlampe. Nachdem der defekte LMM ausgewechselt wurde, lernt das Steuergerät durch seine Selbstanpassung die richtigen Daten. Dies kann manchmal längere Zeit beanspruchen, der Motor läuft dann während dieser Zeit unrund und vermittelt, das der neue LMM defekt sein könnte.

Damit dieses vermieden werden kann, muss vor dem Austausch des LMM unbedingt das Steuergerät auf die Grundwerte zurückgestellt werden.

Nach dem Umbau sollte der Motor ca. 20-30 Minuten im Standgas laufen.